Kostüme aus Porzellan
Mit dieser Arbeit verbinde ich meine frühere Tätigkeit als Schnittdirektrice und meine jetzige als Porzellandesignerin. Ich habe verschiedene Möglichkeiten entwickelt, Porzellan beweglich zu machen und so einen Körper zu bekleiden.Was beim ersten Hinsehen als paradox erscheint, ist beim zweiten Hinsehen möglich und entpuppt sich als Chance, die Grenze des uns Bekannten in die Ferne zu schieben.
Die Kostüme werden aus ein bis zwei mm dünnen lederharten Porzellanplatten geschnitten. Um sie miteinander oder auf einem Träger zu befestigen, werden sie nach dem Schrühbrand an den dafür nötigen Stellen gebohrt.
Die unterschiedlichen Kostümgruppen, die sich aus der jeweiligen Machart ergeben, haben verschiedene Wirkungen, die sich auf der Bühne für klar abgegerenzte Charaktere einsetzen lassen. Die Performance P ELAN war ein erster Versuch, dies auf der Bühne anzuwenden.









